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Räume für morgen

Gesetz zur effizienteren Nutzung kirchlicher Gebäude. Mitteilung des Projektteams.

Räume für morgen - Mitteilung des Projektteams

Gemeinschaft braucht Räume. Glaube braucht Orte. Auch in Zukunft. Kirchen, Gemeindehäuser, Kindertagesstätten, Pfarrhäuser sind nicht einfach Gebäude, sie stehen auch für Verkündigung, Seelsorge, Bildung, Diakonie. Sie dienen Gott und den Menschen. Deswegen sind sie wichtig, deshalb sind sie erhaltungswürdig. Angesichts gesamtgesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen stehen die Kirchengemeinden vor der Herausforderung, ihre Gebäudekosten drastisch zu
reduzieren, ggf. sich von Gebäuden zu trennen. Deshalb hat die Landessynode das „Gesetz zur effizienteren Nutzung kirchlicher Gebäude” beschlossen:
Die Reduktion von 30% der Gebäudekosten und 90% CO2-Ausstoß bis 2030 ist uns aufgetragen.
In den Gemeinden vor Ort kennen wir die Situation, unsere Gebäude und die damit verbundenen Chancen und Risiken am Besten. Die Frage, wie wir in Zukunft gemeinsam Kirche sein können, ist für eine einzelne Kirchengemeinde kaum noch zu beantworten.
Daher wird in regionalen Arbeitsgruppen innerhalb des Kirchenbezirks ein verbindliches
Konzept erarbeitet werden:
- wie erfüllen wir die Gesetzesvorgaben?
- mit welchen Gebäuden gehen wir in die Zukunft?

Zur Koordination des weiteren Vorgehens wurde ein Projektteam gebildet. Es setzt sich aus ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden zusammen.
lm Benehmen mit dem Bezirkskirchenrat schlägt das Projektteam folgende regionale
Arbeitsgruppen vor:

  • Für die Stadt Pirmasens: Die Kirchengemeinden Gersbach-Winzeln, Johannes, Luther, Markus, Matthäus, Paulus, die Friedenskirchengemeinden Erlenbrunn, Ruhbank und Niedersimten.
  • Für die Region Nord: Die Kirchengemeinden der Pfarrämter Höheinöd, Höheischweiler, Nünschweiler, Rodalben, Schmalenberg, Thaleischweiler, Waldfischbach, Wallhalben.
  • Für die Region Süd: Die Kirchengemeinden der Pfarrämter Dahn-Hinterweidenthal, Lemberg, Luthersbrunn, Münchweiler-Ruppertsweiler, Schönau-Rumbach.

Jede Kirchengemeinde entsendet eine Person in die entsprechende Arbeitsgruppe; eine Stellvertretung ist zu benennen und fortlaufend zu informieren.
Zur Einteilung der Arbeitsgruppen sind die Presbyterien der einzelnen Kirchengemeinde zu hören. Stichtag ist der 31. Dezember 2022, das beigefügte Formblatt „Bestätigung“
ist zu verwenden.

Dem Projektteam gehören an: Gerda Huber (Verwaltungsamtsleiterin), Kai Huber (Presbyter), Ulrich Klein (Vorsitzender der Bezirkssynode), Ralph Krieger (Dekan),
Wolfdietrich Rasp (Pfarrer), Martin Rathke (Presbyter), Matthias Schröder (Öffentlichkeitsbeauftragter), Susanne Schütz (Presbyterin), Kerstin Strauch (Pfarrerin), Philipp Walter (Pfarrer), Dorle Wölfling (Landessynodale).

(Bild von David Mark auf Pixabay)